• 9. September 2019
  • Christiane Hermann
Corporate Blog Barcamp. 3 Kolleginnen, 3 Hashtags

Corporate Blog Barcamp – 3 Kolleginnen, 3 Hashtags

Titelbild © Shanice Allerheiligen

Vergangene Woche war es mal wieder so weit: Zeit für ein Barcamp! Genauer gesagt, für das Corporate Blog Barcamp im schönen Dortmund. Wie der Name schon sagt, war es diesmal kein komplett „buntes“ Session-Mosaik, sondern die Teilnehmer orientierten sich an einem Oberthema (quasi einer Farbwelt – um in der Bildsprache zu bleiben). Bei uns in der Agentur gehen die Meinungen über Barcamps auseinander. Mandy, Luisa und Chrissy haben sich dennoch nochmal (oder zum ersten Mal) darauf eingelassen und in Form von Hashtags, die für Barcamps üblich sind, ihr Fazit gezogen. Ob die vorgegebene Farbwelt hilfreich war?

Das Corporate Blog Barcamp fand im Jugendgästehaus Adolph Kolping mitten in der Dortmunder Innenstadt stattDas Corporate Blog Barcamp fand im Jugendgästehaus Adolph Kolping mitten in der Dortmunder Innenstadt statt. Top Location! (Foto © Shanice Allerheiligen)

#Mehrwert (Mandy)

Als passionierter Schreiberling und blutiger Barcamp-Neuling war das erste deutschlandweite Barcamp zum Thema Corporate Blogs natürlich der perfekte Anlass, den großen Zeh ins Wasser zu halten und herauszufinden: Barcamps – yay or nay?

Ich habe mir den Hashtag #Mehrwert überlegt und zwar aus mehreren Gründen. Barcamps sind zum einen per se darauf ausgelegt, dass die Besucher mehr mit nach Hause nehmen als neue theoretische Insights. Ein Barcamp ist nämlich ideal zum Netzwerken. Es war spannend, von anderen Menschen in unserer Branche und deren Werdegang zu hören sowie Einblicke in ganz andere Unternehmensstrukturen und eben auch andere Corporate Blogs zu erhaschen, mit denen ich mich so bisher nicht auseinandergesetzt hatte (und nebenbei unsere eigene Wake-up-Rittersport zu kreieren!). 

Das Thema Mehrwert kam aber natürlich auch in Gesprächen zum Sinn und Zweck eines Corporate Blogs auf. Bei Wake up Communications schreiben wir täglich für (Corporate) Blogs (zum Beispiel für die Messe Düsseldorf, die drupa oder Cans for Life, aber natürlich auch unseren hauseigenen Wake up Blog) und wissen natürlich, wie man Unternehmen von diesem spannenden Format überzeugen kann. Trotzdem hat mir das Barcamp nochmal vor Augen geführt, dass ein Corporate Blog mehr kann, als Leser zu unterhalten. Wir erzeugen Interaktion, zeigen unsere Expertise, sorgen für mehr Sichtbarkeit im Netz, füttern die Mehrfachverwertung (zum Beispiel auf Social Media) an und erwecken schlichtweg Vertrauen in unser Können … all das und noch viel mehr ermöglichen uns Corporate Blogs.

Und das Beste an einem Barcamp voller Social-Media-Nerds? Vom Mehrwert profitieren nicht nur die Besucher vor Ort, sondern auch die, die es nicht nach Dortmund geschafft haben, denn es wurde natürlich live auf Twitter unter dem Hashtag #cbb19 aus verschiedensten Sessions berichtet. 

#Inspiration (Luisa)

Für mich war es das zweite Barcamp, dem ich beiwohnen durfte. Ich muss zugeben, mein erstes Barcamp-Erlebnis hat mich nicht begeistert, aber jeder hat eine zweite Chance verdient und so natürlich auch dieses Konferenz-Format. Tatsächlich hat mir das Corporate Blog Barcamp viel besser gefallen. Ob es daran lag, dass es ein Kernthema (Corporate Blogs) gab, um welches sich die einzelnen Sessions gedreht haben, oder aber daran, dass schlichtweg die Qualität der Sessions besser war, kann ich nicht genau sagen. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beidem! 

Ich habe mich für den #Inspiration entschieden, weil mir vor allem eine Session in Erinnerung geblieben ist, aus der ich genau das mitnehmen konnte: Ideen für die Corporate Blogs, die wir betreuen. Sowohl mit Hinblick auf die Themenfindung, als auch verschiedene Ansätze für neue Kampagnen, die wir konzipieren, umsetzen und mit den Corporate Blogs begleiten könnten, gab es hier beinahe wie Sand am Meer. Zum Beispiel, dass es sinnvoll ist und für Interaktionen sorgt, wenn die Leser durch die Option etwas selber zu gestalten mit einbezogen werden. 

Ansonsten habe ich mich bezüglich Essen inspirieren lassen. Seit Langem ist mein Schrank zu Hause wieder voll mit Rittersport! :-)

#SearchConsole (Chrissy)

Barcamp Nummer 2 auch bei mir! Vor gefühlten Ewigkeiten oder konkreter: In meinem ersten Jahr bei Wake up war ich beim CommunityCamp in Berlin, DER Institution in Sachen Unkonferenzen (wie sich das Event-Format auf gut Deutsch ganz gut beschreiben lässt). Danach folgten zwar jede Menge klassische Veranstaltungen wie jüngst das Fifteen Seconds Festival und die ein oder andere re:publica, aber tatsächlich kein Barcamp mehr. Und das, obwohl mir das Konzept dahinter wirklich gut gefällt. Die Ungewissheit darüber, was passieren wird, welche Sessions angeboten werden, wen ich treffen werde und mit wem eine spannende Diskussion entsteht, weckt die Entdeckerin in mir und so war ich direkt Feuer und Flamme als ich vom #cbb19 erfuhr. Denn knappe vier Jahre ohne Barcamp sind definitiv zu lang.

Diese wagemutige Theorie bestätigte sich spätestens, als ich in der Session von Yummy Travel-Bloggerin Jessica Niedergesäß über die Google Search Console saß und mit Abstand die meisten Notizen des Tages machte. Es war aber auch einfach ein Match made in heaven. Denn natürlich schreiben wir nicht nur Blogbeiträge für unsere Kunden und den Agentur-Blog, nein, wir erstellen vorab selbstverständlich auch Themenpläne und werten unsere Aktivitäten in regelmäßigen Abständen aus. Jeder, der das professionell angeht, wird früher oder später auf dieses mächtige Tool von Google stoßen, versprochen! 

Ganz simpel ausgedrückt, lässt sich darüber feststellen, über welche Suchanfragen Nutzer zu einer Website gelangen und welche Themen potenziell als inhaltliche Aufhänger für ganz neue Artikel dienen könnten. Bei effizientem Einsatz unterstützt die Google Search Console Website-Betreiber bei der Keyword-Optimierung von Content und hat somit letztlich positiven Einfluss auf die Platzierung einzelner Seiten in den Google-Suchergebnissen. Genau aus diesem Grund ist sie auch interessant für jeden, der keine Google Ads schaltet. Bestes Beispiel: Jessica Niedergesäß hat dank dieser großen, kostenlosen Werkzeugkiste von Google den Traffic auf ihrem Blog um 70 Prozent gesteigert! Und pssst: Ich hab jetzt nicht einmal alle ihre Funktionen abgedeckt. So erlaubt sie es z. B. auch, Leistung und Probleme einer Website zu messen bzw. zu beheben. Wer mehr wissen will, darf gern zum Hörer greifen und sich bei uns melden! ;-) Eine prall gefüllte Goodiebag durfte natürlich auch beim Corporate Blog Barcamp nicht fehlen! Eine prall gefüllte Goodiebag durfte natürlich auch beim Corporate Blog Barcamp nicht fehlen! (Foto © Shanice Allerheiligen)

Die Corporate-Blog-Farbwelt hat dem Barcamp definitiv gut getan: Es war zwar immer noch bunt – nur der sonst so ablenkende Glitzer wurde ausgelassen. ;-) Rückblickend war das Event definitiv einen Besuch wert und wir freuen uns jetzt schon auf die Fortsetzung des Formats am 5. November 2020. An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an die Organisatoren und Sponsoren: Daniela Sprung von bloggerabc, Gesa Hauschild von den Jugendherbergen zwischen Nordsee und Sauerland, Meike Leopold von start:talking, dem O’Reilly Verlag, dem dpunkt.verlag, Leuchtturm 1917 und allen anderen. 

Es war uns ein Fest!

Wie steht ihr so zum Thema Barcamps? Schöne Chance aus eng getakteten Zeitplänen auszubrechen und in gemütlicher Atmosphäre zu netzwerken oder unstrukturiert und überbewertet?

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