• 9. Oktober 2020
  • Olivia Kozbial
Let’s Go Digital: Online Events hautnah erleben

Let’s Go Digital: Online Events hautnah erleben

Zu Beginn der Corona-Quarantäne haben wir bei Wake up einen Report unter dem Namen „Wir müssen reden, aber nicht nur jetzt” veröffentlicht. Er behandelt Themen wie Social-Media-Marketing, Community Management und Online-Kommunikation im Allgemeinen. Seitdem stellt die Krise Unternehmen und besonders Veranstalter weiterhin vor große Herausforderungen. Die größte Frage: Sind nur noch Veranstaltungen im Netz möglich? Und wenn ja, wie können diese gestaltet und realisiert werden? Diese Umstände haben die Digitalisierung von Online-Events 2020 stark vorangetrieben. In dem aktuellen Blogbeitrag schauen wir uns sowohl an was ein gutes Online-Event ausmacht, als auch worauf du bei der Umsetzung Acht geben solltest.

Gedruckte Konzertkarten waren gestern

Lambertz Monday Night 2020 in Köln

Ob Entwicklerkonferenz, Marketing-Kongress oder Festival: 2020 hat die Eventbranche eine regelrechte Digitalisierung erfahren. Doch bereits in den Jahren zuvor wurden die ersten Schritte in Richtung Digital gemacht: z. B. Papiertickets durch QR-Codes ersetzt und Social-Media-Plattformen zunehmend bei der Ausrichtung von Veranstaltungen eingebunden. Mittlerweile ist es in Sozialen Netzwerken gang und gäbe Bilder und Impressionen durch die Verwendung von Hashtags mit anderen zu teilen und Veranstaltungen so digital zu verlängern. Für unseren Kunden Lambertz berichten wir beispielsweise seit 2014 regelmäßig live vor Ort von der legendären „Schoko & Fashion”- Show der „Monday Night”: Vom Einholen von Promi-Statements über das Einfangen von Bildern hautnah am roten Teppich bis hin zur Live-Begleitung der Models und Künstler auf dem Laufsteg … Und Social Media wird auch weiterhin fester Bestandteil von Online-Events bleiben. Dazu später mehr.

CHIO Aachen ©Michael Strauch

Pferde im Wohnzimmer: Ein virtuelles Turnier von zu Hause aus

Ein Veranstalter, der dieses Jahr auf Digital setzte, war beispielsweise die CHIO Aachen. Im August gab es eine virtuelle Version des großen Weltfests des Pferdesports, das wegen Corona diesmal erstmalig nicht live stattfand. Von zu Hause aus konnten Fans ein spannendes Online-Programm mit Best-Of-Rückblicken und Live-Moderation inklusive großer Eröffnungsfeier mitverfolgen. Da damit auch die beliebte „Media Night” ausgefallen ist, die Lambertz-Alleininhaber Dr. Hermann Bühlbecker jedes Jahr als Sponsor im Rahmen der CHIO ausrichtet, gab es als Ersatz ein spannendes Interview mit Einspielern vergangener „Media Nights”. Anders als bei einer Live-Veranstaltung, die man verpasst, wenn sich das Datum nicht in den Terminkalender unterbringen lässt, ist der Vorteil von Online-Events (ob nun Konzerte oder Seminare), dass Interessierte die Inhalte noch nachträglich streamen können  – auch mehrfach. Für die Veranstalter kann das durchaus auch lukrativ sein, da sie durch die Verlängerung, von beispielsweise Konferenzen, mehr Tickets verkaufen können. Aus Not wird hier eine Tugend.

Ist online eine Dramaturgie notwendig?

Dr. Hermann Bühlbecker, Michael Mronz bei der Media Night beim CHIO 2018 in Aachen. © Agentur Baganz Auch bei der Umsetzung eurer Veranstaltungen im World Wide Web, gibt es das ein oder andere zu beachten und ja, eine Dramaturgie zu integrieren ist unbedingt ratsam. Denn wenn bei einer Live-Veranstaltung mal kurz die Luft raus ist und die Gedanken abschweifen, holt einen die kollektive Begeisterung meistens schnell wieder zurück ins Geschehen. Online sieht es anders aus. Kurz gelangweilt, kann man abschalten – ganz einfach per Mausklick. Deshalb gilt: Das Programm abwechslungsreich und digital-konform gestalten und es auf die Bedürfnisse der Online-Community zuschneiden. Da solch eine Planung aufwendiger ist, beispielsweise Teaser zur richtigen Zeit veröffentlicht werden müssen, holt ihr euch am besten einen erfahrenen Partner zur Seite. Auch wir unterstützen euch als Social-Media-Experten gerne dabei, das Live-Gefühl ins Netz zu transportieren.

Die Zukunft digitaler Events

Eins steht fest: Die Veranstaltungen von morgen werden immer interaktiver und durch den Einsatz von Augmented Reality und VR-Brillen noch realer, z. B. in Form von 3D-Workshops. Bei Offline-Events stellt sich wiederum die Frage nach geeigneten Zugangsvoraussetzungen hinsichtlich der aktuellen Pandemie, die unser Leben wohl auch 2021 noch gehörig auf den Kopf stellen wird. Betrachten wir die Sicherheit während eines Events, wären Testergebnisse über die Corona Warn-App via Echtzeit denkbar. Was auch kommt: Wir freuen uns trotz allem auf die Möglichkeiten, die die digitale Transformation von Events uns als Kollektiv, aber auch uns als Agentur eröffnet.   Habt ihr bereits an Online-Events teilgenommen? Wie waren eure Erfahrungen? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar.
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