• 29. April 2021
  • Christina Wellenberg
Onboarding in Zeiten von Corona

Onboarding in Zeiten von Corona

Der erste Monat bei Wake up liegt bereits hinter mir, mein Homeoffice-Büro ist eingerichtet, die ersten Kund*innen-Gespräche sind geführt und nun wird es Zeit, mich euch endlich auch auf dem Blog vorzustellen. Durch einen Zufall lernte ich während meines kaufmännischen Fachabiturs Rolf Buck kennen – den besten Set-Designer und Stylisten in Düsseldorf. Er war für mich ein großes Vorbild und gab mir den Mut meinen eigenen Weg zu gehen. Ich brach das kaufmännische Fachabitur ab, absolvierte das Gestalter-Fachabitur und machte meinen Bachelor of Arts an der Hochschule Düsseldorf. Danach stieg ich ins Berufsleben ein und lernte meine Kreativität in zwei großen Firmen umzusetzen. Plötzlich klopfte Corona an der Tür und ich verlor meinen Job. Verzweiflung kam auf – was mache ich jetzt? Wohin mit mir? Schon wieder von vorne anfangen? Aber das war genaue das Richtige … Um an meinem neuen Arbeitsplatz Zuhause nicht zu verwahrlosen, entdeckte ich im Zufall eine neue Leidenschaft – Kinderbücher. Damit konnte ich meiner kreativen Ader etwas zum Arbeiten geben. Als ich das Internet durchstöberte, entdeckte ich die Stellenanzeige von Wake up Communications, es hörte sich so an, als würden sie genauso jemanden suchen wie mich, jemanden der gerne alles macht und sich nicht nur für einen Bereich in der Kreation interessiert und so setzte ich mich an die Bewerbung und schickte sie los. Kurze Zeit später bekam ich auch schon einen Anruf, und wir machten einen Termin zum Probearbeiten aus.

Bewerbungsgespräche und Probearbeiten von Zuhause?

Ja, das geht! Wie man trotz Corona einen Blick hinter die Kulissen werfen kann? Instagram hat mir da sehr geholfen und mein gutes Gefühl wurde schnell bestätigt. Mit einem Notizblock, meinen Lieblings-Stiften, etwas Obst und einem Glas Mineralwasser war ich gewappnet für den Probetag. Interessante Aufgaben und entspannte Gespräche mit einem kleinen Teil des Teams rundeten den Probetag und mein wohliges Gefühl ab – hier möchte ich bleiben! Ca. 10 Minuten vergingen und ich bekam auch schon ein Anruf von Nadja: Ich habe den Job! Einen Hüftsprung und Kreisch durch die Wohnung später, machte ich mich auf den Weg zum Büdchen, um etwas zum Anstoßen zu holen. Leider allein. Nun war der erste Arbeitstag gekommen. Da gerade alle meine neuen Kolleg*Innen im Homeoffice waren, ging auch mein neuer Job von Zuhause los. Mein neuer Platz sollte neben meiner Kreations-Kollegin sein, gleich ums Eck vom Meetingraum, wo sich dahinter ein kleines Fotostudio versteckte – meine Augen funkelten. Im Fotostudio konnte ich einige Probs und Wände entdecken, die ich super für ein Set verwenden könnte, um das ein oder andere schöne Foto zu machen.

Kennenlernen per Zoom?

Kurze Zeit später schwang ich mich aufs Fahrrad und fuhr wieder nach Hause. Mit meinen Zugangsdaten loggte ich mich überall ein und machte mit meinen neuen Kolleg*innen Kennenlerntermine per Zoom aus. Das hilft auch in Zeiten von Corona mit dem Team in Kontakt zu kommen und die verschiedenen Kund*innen kennenzulernen. Trello? – kannte ich vorher noch nicht, hat mir aber einen guten Überblick verschafft, was in der Vergangenheit bereits passiert und in der Zukunft geplant ist. Nachdem ich mir das Grundwissen über Kund*innen, Plattformen und Co. angeeignet hatte, kamen auch schon die ersten Aufgaben reingeflattert. Durch die transparente Arbeitsweise, wusste ich seit Tag eins, wer der*die  Projektleiter*in bei welchem*r Kund*in ist und wo ich welches Material bekommen würde. Hierbei helfen auch Kreations-Briefings, die alle wichtigen Informationen kurz und gebündelt enthalten.

Wie die Zeit vergeht...

1,5 Monate sind vergangen und ich war bis jetzt erst einen ganzen Arbeitstag im Büro. Dieser fand in kleiner Runde, mit leckerem Bananenbrot a lá Tina sowie einem langen Spaziergang mit meinen Kolleginnen und Agenturhund statt – ach ja und Computer Zerstörung meinerseits … Sorry nochmal dafür! Im Großen und Ganzen bin ich trotz Homeoffice und Austausch via Zoom, super in die Agentur reingekommen. Ich habe mittlerweile meine Festplatte (doppelt gesichert) mit allen wichtigen Arbeitsmaterialien und weiß, wie ich meine Zeit effektiv organisieren kann. Gerade beim Onboarding ist die Organisation Gold wert. Das gestalte ich gerne noch etwas altmodisch mit Stift und Papier, aber eine neue Alternative ist hier auf jeden Fall Asana! Das freut übrigens auch die Umwelt und gehört heute zu meinem absoluten Lieblingstools. Wenn ihr wissen wollt, wie man ein Onboarding organisiert, wenn alle Kolleg*innen im Homeoffice sind und welche Herausforderungen sich daraus ergeben, dann hört doch mal in unsere Podcast-Folge rein: <iframe src="https://anchor.fm/kurzer-freitag/embed/episodes/Kurzer-Freitag---Episode-34-Onboarding-im-Homeoffice-evvn91" height="102px" width="400px" frameborder="0" scrolling="no"></iframe> Habt ihr ebenfalls Erfahrungen mit Onboarding in Zeiten von Corona? Was sind eure Tipps? Schreibt uns gerne auf unseren Social-Media-Kanälen!
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