• 1. April 2021
  • Julia Kostyrka
April, April. Ein Aprilscherz packt aus!

April, April – Ein Aprilscherz packt aus!

Heute ist der erste April. Manchen treibt das Datum Angstschweiß auf die Stirn, andere wiederum freuen sich schon darauf, ihre Opfer reinlegen zu können. Aber nicht nur im privaten Rahmen ist dieses Datum der Startschuss für einen witzigen Tag: Humor in der Außenkommunikation ist sehr wichtig. Warum? Das erfahrt ihr hier.  

Der Aprilscherz über den Aprilscherz

Bürohund Anton weiß, wie man mit Aprilscherzen umgehen muss. Heute ist es wieder soweit. Ein Tag, den manche vergessen, viele lieben und noch mehr, die an ihm lachen: der erste April! Wer von euch wurde nicht schon hereingelegt oder hat sich diabolisch die Hände gerieben, wenn ein gut ausgeheckter Plan, jemanden reinzulegen, funktioniert hat? Die Meisten verbinden mit dem ersten April eine witzige Situation. Ich wiederum habe noch ein ganz anderes Verhältnis zu diesem Tag, denn heute ist mein Geburtstag! Ich bin ein waschechter Aprilscherz. Macht mich das zu einem besonders witzigen Menschen? Möglich. Macht mich das zu dem Profi für den ersten April? Sehr wahrscheinlich. Wurde ich schon oft an meinem Geburtstag hereingelegt? Hell yeah ...  

Der Witz mit langem Bart

Den Aprilscherz gibt es schon sehr lange. Man munkelt, dass er im Jahr 1564 in Frankreich entstand. Früher begann das Jahr am ersten April, was König Karl IX. änderte und den ersten Tag des Jahres – so, wie wir es nun auch hier kennen – auf den ersten Januar legte. Das Edikt von Roussillon war geboren und damit auch der Aprilscherz. Das Witzige daran ist natürlich nicht die Verschiebung des Jahresanfangs: Auch früher steppte schon der Bär zum Jahreswechsel. Es wurden Einladungen von Witzbolden zur Neujahrsparty im April verschickt, welche sich dann über die tatsächlich Anreisenden lustig machten. In Bayern schickte man schon 1618 jemanden “in den April”, während sich der “Aprilnarr” in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Schriften finden lässt. Im 18. Jahrhundert formuliert Abraham a Santa Clara in „Etwas für alle“ (1733): „Heut` ist der erste April, da schickt man den Narren wohin man will.“ Diesen Brauch gibt es also schon sehr lange und er ist auch weit verbreitet.

Andere Länder, andere Sitten

Der erste April ist vor allem in Europäischen Ländern weit verbreitet. Die Streiche werden allerdings auf unterschiedliche Art und Weise gespielt. Schon Mal von den April-Fischen gehört? In Italien und Frankreich ist es an diesem besonderen Tag üblich Papiertiere zu basteln, die sie einander heimlich auf den Rücken kleben – am besten mit einem lustigen Spruch darauf. Hierzulande lässt man seiner Fantasie freien Lauf. Es soll witzig sein, darf aber natürlich nicht zu weit gehen. Diese Form des Aprilscherzes ist auch in die USA rüber geschwappt. Sie handhaben das Reinlegen so wie wir, haben aber sogar, um den Coolnessfaktor noch ein bisschen nach oben zu treiben, ein extra „Streiche-Museum“ für den „April Fools’ Day“ eröffnet und eine Liste der 100 besten Aprilscherze der Welt zusammengestellt.   

Aprilscherze – Sie warten nur auf dich

Aber wie weit verbreitet sind Aprilscherze tatsächlich? Jeder kennt den Ausruf “April, April!”. Aber 2017 gaben, laut Statista, nur 10 % der Erwachsenen in Deutschland an, selber einen zu planen. Hereingefallen wiederum sind fast 70 %. Meistens handelt es sich dabei um Familienangehörige, aber auch die engen Freund*innen mussten schon einiges wegstecken. Stellt sich nur die Frage, warum das Thema Aprilscherz immer noch präsent ist und warum wir es in unserem Blog aufgreifen wollen: Natürlich wegen den Medien!  

Gründe für einen guten Aprilscherz in der Kommunikation

Seitdem das Internet kein Neuland ist, nutzen bekannte Brands den ersten April für die Veröffentlichung witziger Posts. Die Gründe liegen klar auf der Hand! Humor bleibt positiv in Erinnerung und wird mit der Marke verknüpft. Natürlich kommt es immer auf das Fingerspitzengefühl an. Häufig sind Unternehmen mit einem guten Sinn für Humor in sozialen Netzwerken besonders erfolgreich (Liebe Grüße an Agenturboomer! Ihr sprecht uns aus dem Herzen!).  Mit einem guten Witz, ist die Aufmerksamkeit vorprogrammiert. Der Witz bleibt den meisten in Erinnerung, zumindest aber das positive Gefühl, das man mit der Marke verbindet. Womit wir bei dem Punkt “Emotionen wecken” wären. Gute Witze wecken Sympathie und Nähe. Spricht also nichts dagegen einfach mal witzig zu sein. Das funktioniert vor allem auf der Social-Media-Plattform TikTok. Wie ihr TikTok als Kommunikationsinstrument nutzen könnt, erfahrt ihr hier  

Witz, komm raus!

Ein paar Klassiker der Aprilscherze möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten. Nun folgt die ausgewählte Crème de la Crème der Medienbranche:  Auch bei uns in der Agentur der Herzen sind die Themen Tierwohl und “Vegane und omnivore Ernährung” präsent und es gibt eine klare Einteilung: Team Ritter Sport Mett und Team ...

Die Kollegen der Agentur von Kaufland haben nicht nur bewiesen, dass sie Krisenkommunikation und Community Management beherrschen, als der Wendler zum Problem wurde, sondern können auch nette Aprilscherze machen.

Für Ärger sorgte dagegen ein Aprilscherz von 2016. Google änderte den “Senden und Speichern”-Button bei Gmail durch “Senden und Mic fallen lassen”. Der Mail wurde damit ein animiertes GIF angehängt, in dem ein Minion zum Abschluss der Nachricht ein Mikrofon fallen lässt. Der Scherz basierte auf dem legendären “Mic Drop” von Barack Obama im gleichen Jahr. Nur doof, wenn aus versehen eine Bewerbung mit Mic Drop abgeschickt wurde.

Welche Aprilscherze in den Medien sind Euch in Erinnerung geblieben? Oder nutzt Ihr selber Humor in der Kommunikation?

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