5.) Zurück in die Realität
Der letzte Trend, den wir aufgreifen, wäre angesichts der Schnelllebigkeit des Internets nicht unbedingt zu erwarten. Mit Trend-Apps wie BeReal und zunehmender Angst vor Deep Fakes und anderen KI-manipulierten Inhalten sehnen sich Nutzerinnen und Nutzer von Sozialen Medien nach mehr Realität. Beiträge, die ohne Schnitt, ohne Filter und dafür mit Klartext, Natürlichkeit und kleinen Imperfektionen präsentiert werden, kommen sehr gut an. Diese Entwicklung geht mit der Bildung einer neuen Art von Influencern einher – den Sinnfluencern. Diese setzten auf Naturverbundenheit, Aufklärung, Akzeptanz, Body Positivity und Eigenverantwortung. Sich an diesen Trend anzupassen ist durchaus zeitgemäß, doch die Präsentation von Natürlichkeit mit ungeschnittenen Beiträgen bietet besondere Herausforderungen. Der Beitrag muss schnell das Interesse der Zuschauer wecken, dabei jedoch auf übertriebene Aussagen, hohe Geschwindigkeiten und Schnitte verzichten. Hier ein gutes Mittelmaß zu finden, setzt viel Übung und Kenntnis über die eigene Zielgruppe voraus und ist für Unternehmen eine große Herausforderung.
Zusammenfassend lässt sich also erkennen, dass im vergangenen Jahr einige Dinge gleich geblieben sind, wie der intensive Fokus auf videobasierte Beiträge sowie die wachsende Verwendung von KI. Doch ein Blick auf das scheiternde Metaverse zeigt, wie rasant sich die Erwartungen im Netz wandeln können. B2B-Influencer und User-Generated-Content sind die neuen Wege, diverse Zielgruppen zu erreichen und durch die steigende Verwendung von KI in allen Arbeitsbereichen scheint es so, also würden natürliche Inhalte dem Sensationalismus die Stirn bieten.
Wir bleiben gespannt, was das Jahr 2024 mit sich bringt.
Was haltet ihr von den genannten Entwicklungen? Kommen KI, UGC und Corporate Influencer bereits bei euch zum Einsatz? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Schreibt uns gerne auf unseren Social-Media-Kanälen!