• 13. Januar 2022
  • Max Seyring
Social Media Trends 2022

Social-Media-Trends 2022

Die Art und Weise, wie Marken ihre Produkte oder Dienstleistungen in den sozialen Medien bewerben, verändert sich von Tag zu Tag und die Popularität von Social Media wird mit inzwischen weltweit fast 4 Milliarden Social-Media-Nutzer*innen nicht weniger. Das führt Unternehmen zu der Frage: Wie kann ich diese Tatsache nutzen, um meine Ziele zu erreichen? Und welche Trends kommen, auf die ich 2022 rechtzeitig reagieren muss? Das Online-Verhalten der User*innen in den letzten beiden von COVID-19 betroffenen Jahre generiert neue Fragen und Anforderungen, die beim Fokus auf digitales Marketing beachtet werden sollten. Doch es bleibt auch einiges gleich. Wir haben uns die aktuellen Entwicklungen näher angeschaut und stellen euch unsere fünf wichtigsten Social-Media-Trends für 2022 vor.

1.) TikTok gewinnt das Rennen

Dass TikTok als Inspiration genutzt wird, ist keine Neuigkeit. So hat Instagram zum Beispiel TikTok-ähnliche Funktionen entworfen und mit den „Reels“ ihre eigene Version eingeführt. Dass ein vertikales, kurzes Videoformat bereits erfolgreich ist und auch 2022 prägnant sein wird, ist daher klar. Mit einem Publikum, das von Millennials und Gen Z dominiert wird - technikaffinen Generationen, die Innovation, Kreativität, Personalisierung und Transparenz fordern - wird TikTok dazu beitragen, Marken mit einer jüngeren, kreativen Zielgruppe in Verbindung zu bringen. Die Zahlen beweisen den Erfolg der Plattform: Mit der Überschreitung der Eine-Milliarde-Nutzer-Grenze im September konnte TikTok einen Zuwachs von 45 % in unter einem Jahr vorweisen. Was dieser rasante Anstieg für Marken und deren zukünftiger Vermarktung auf der beliebten App bedeutet, wird hier schnell klar.

2.) Meta-... was genau?

Es ist anzunehmen, dass es eine Entwicklung weg von einem 2D Feed hin zu einer 3D Social Media Community geben wird. Facebook ist daran, eine virtuelle Welt zu erschaffen und nennt sich neuerdings Meta. Vor zehn Jahren war noch schlecht vorstellbar, wie die Verschmelzung der physikalischen, erweiterten Realität (Augmented Reality, AR) mit virtueller Realität (Virtual Reality, VR) aussehen würde – oder ob dies überhaupt möglich ist. Wirft man einen Blick auf die Präsentationen und Werbeclips rund um das sogenannte „Metaverse“, mag es anfangs wie ein neu geschaffenes Freizeitpark-Spiel wirken. Was allerdings heutzutage noch unfertig scheint, kann bald eine neue Ära der digitalen Kommunikation einläuten. Es ist anzunehmen, dass es eine Entwicklung weg von einem 2D Feed hin zu einer 3D Social Media Community geben wird. Davon profitieren auch Unternehmen, wenn sie sich rechtzeitig engagieren. Marken wie Disney, Nike und Gucci haben bereits ihre Absicht geteilt, sich dafür einzusetzen. Wir werden dieses Jahr mit Sicherheit ein klareres Bild von Meta, Apple und Google über deren Visionen erhalten und halten euch natürlich auf dem Laufenden. 

3.) „Co-Autor“-Funktion

Kooperationen zwischen Influencer*innen und Brands sind schon lange gang und gäbe. Mit der jüngsten Funktion, welche das Veröffentlichen gemeinsamer Feed-Posts von zwei Autoren ermöglicht, hat Instagram auch gleichzeitig eine ihrer wichtigsten Marketing-Tools erschaffen. Unternehmen und Influencer*innen können Beiträge schnell zu mehr Reichweite verhelfen als es bisher nur durch die simple Markierung im Post möglich war. Sicher ist: dieses Feature wird ein wichtiger Teil für zukünftige Kampagnen sein. 

4.) Behind The Scenes

Inhalte, die Follower*innen einen Blick hinter die Kulissen geben, sind nach wie vor sehr beliebt. Unternehmen zeigen, was sich hinter der Marke abspielt, z. B. die Kultur, das Management, die Mitarbeiter*innen und den Arbeitsalltag des Unternehmens. Transparenz zu zeigen, stärkt das Vertrauen des Publikums. Behind-The-Scenes-Content ist nicht nur individuell, sondern auch vielseitig. Sowohl bestehende als auch neue Kund*innen werden dadurch angesprochen, da der Kontakt auf persönlicher Ebene hergestellt wird. Auch wirken solche Einblicke nahbar und sympathisch, ein wichtiger Aspekt im Content-Marketing, der nicht zu unterschätzen ist!

5.) User-Generated-Content (UGC)

Im Grunde zählt bereits ein Kommentar unter einem Posting als User-Generated-Content. Vor allem aber ausführlichere Beiträge von User*innen, die mit einer Marke interagieren und ihrer Meinung noch Bild und Ton verleihen. Und genau das ist der Punkt, an dem Unternehmen anknüpfen müssen. Im Gegensatz zu Inhalten, welche die Marke selbst erstellt und veröffentlicht, wirken die Rezensionen der User*innen authentischer und vertrauenswürdiger. Stellt euch selbst die Frage: Trägt die Meinung des eigenen Unternehmens oder die eines Kunden mehr zu einer erfolgreichen Empfehlung bei? Ihr könnt User-Generated-Content als strategisches Instrument nutzen und damit den direkten Dialog vom Unternehmer zu den Verbraucher*innen schaffen und fördern

All-in-all

Dies sind nur einige der Trends, die die Social-Media-Landschaft 2022 und darüber hinaus dominieren werden. Sich rechtzeitig mit dem Grundgedanken dieser auseinanderzusetzen, ist ein entscheidender Schritt im Wettbewerb mit Mitbewerber*innen. Social Media bedeutet ständiger Wandel; was früher funktioniert hat, muss heutzutage nicht mehr die gleichen Ergebnisse hervorbringen. Sich über die neuen Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten und diese aktiv zu nutzen – das ist der Schlüssel zu erfolgreichem Social Media Marketing. Kanntet ihr bereits einen der genannten Trends für 2022? Oder habt ihr andere Trends im Kopf, die ihr als wichtig erachtet? Schreibt uns gerne auf unseren Social-Media-Kanälen!
Themen:
  • user generated content
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  • Social Media Marketing
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Häufig gestellte Fragen

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