- 3. Mai 2023
- Christiane Hermann
Zu unserem Jubiläum fassen wir unser Engagement in Sachen Ehrenamt, Nachbarschaftshilfe, Nachhaltigkeit und Umweltschutz der letzten 10 Jahre zusammen.
Nach Schema F zu arbeiten, nur weil es gestern funktioniert hat, mag in manchen Bereichen naheliegen. In der Kommunikation ist das riskant. Eine neue LinkedIn-Funktion, das nächste Algorithmus-Update oder ein KI-Tool, das bewährte Abläufe infrage stellt: Was eben noch Best Practice war, ist morgen vielleicht Schnee von gestern.
Diese Dynamik macht Weiterbildung in unserem Arbeitsalltag knifflig. Bis ein passendes Seminar gefunden, gebucht und besucht ist, kann das, was dort vermittelt wird, schon wieder überholt sein.
Das heißt natürlich nicht, dass externe Fortbildungen bei uns keinen Platz haben. Im Gegenteil: Wenn eine Kompetenz systematisch gestärkt werden soll, können sie sehr sinnvoll sein. Unterm Strich muss jedes Format zu unseren Strukturen passen – pragmatisch genug, um im Tagesgeschäft einfach umsetzbar zu sein, und so wirksam, dass unsere Projekte davon profitieren.
Als kleines Team können wir nicht jede neue Entwicklung mit einem umfangreichen Schulungskonzept beantworten. Gleichzeitig ist unsere Größe ein Vorteil, denn wir können neue Ansätze kurzfristig ausprobieren und Wissen direkt miteinander teilen.
In der Praxis verteilt sich Lernen bei uns deshalb auf verschiedene Bausteine:
Zwischen Kundenprojekten, Timings, Abstimmungen und der eigenen To-do-Liste dreht sich der laufende Agenturbetrieb erst einmal um das, was akut erledigt werden muss. Um aus dieser operativen Taktung herauszukommen, sind Konferenzbesuche für uns mehr als ein Tapetenwechsel: Sie helfen uns, Themen und Trends fachlich und strategisch einzuordnen. Dabei erwarten wir nicht, dass in jeder Keynote und jedem Talk bahnbrechende Neuigkeiten verkündet werden. Dennoch zeigen sie, ob sich andere in der Branche mit ähnlichen Herausforderungen beschäftigen, wie sie darüber sprechen und damit umgehen.

Aktuell erfüllen vor allem die DMEXCO und die CMCX diesen Zweck. Doch nicht jede Veranstaltung bleibt Pflichttermin. Die OMR ist dafür ein gutes Beispiel: riesig, prominent und definitiv ein Erlebnis, nur eben auch mehr Überblick als echte Vertiefung.
Damit eine Konferenz nicht mit dem Heimweg endet, gehört es für uns dazu, die Eindrücke anschließend ins Team zu tragen: über Blogbeiträge, unser News-Format auf Social Media oder kurze Follow-ups im Büro. Denn bei uns gilt: Eine Konferenz ist erst dann wirklich wertvoll, wenn auch die Kolleginnen und Kollegen etwas davon haben, die nicht dabei waren.
Was auf einer Bühne gut klingt, muss sich im Daily Business erst einmal bewähren. Und in manchen Fällen können wir ohnehin nicht so lange warten, bis es dafür einen erprobten Leitfaden gibt, um den Anschluss nicht zu verlieren. Richtig deutlich wurde das bei KI. Schnell war klar: Wer in der Kommunikation relevant bleiben will, kommt darum nicht herum.
Also haben wir angefangen, KI gemeinsam auszuprobieren. Aus diesem Herantasten sind nach und nach interne Sessions entstanden, in denen wir verschiedene Anwendungen an echten Aufgaben aus dem Projektgeschäft getestet haben: beim Schreiben, in der Kampagnenentwicklung, für die Akquise. Wir haben Ergebnisse verglichen, Workflows diskutiert und gemeinsam herausgefunden, wo der Einsatz welcher Tools wirklich sinnvoll ist. So wächst bei jeder einzelnen Person die Sicherheit im Umgang mit KI. Und aus theoretischen Potenzialen werden belastbare Einschätzungen für unsere Kunden.
Dieses Prinzip wenden wir auch an, wenn wir etwa unsere Meetingkultur effizienter gestalten oder für Krisensituationen sicherer werden wollen. In der Vorbereitung verlassen wir uns nicht ausschließlich auf eigene Erfahrungen. Es fließt auch externer Input ein, zum Beispiel aus Studien, Whitepapern oder Fachartikeln.

Ihr merkt: Unser Verständnis von Weiterbildung hängt nicht an einem schönen Teilnahmezertifikat. Trotzdem kann ein Workshop oder Seminar bei individuellem
Bedarf der richtige Weg sein, um eine konkrete Kompetenz aufzubauen oder zu vertiefen. Mitunter bringt aber auch schon ein einstündiges Webinar, die Lektüre eines Newsletters oder die Analyse eines spannenden Cases genau den Gedanken, der den Knoten bei einer Aufgabe löst.
Das klingt vielleicht unspektakulär, ist aber genau deshalb oft leichter unterzubringen. Denn Weiterbildung konkurriert im Agenturalltag gerne mit vollen Kalendern. Sich eine halbe Stunde zu nehmen, um etwas zu lesen oder einen Online-Vortrag zu verfolgen, ist im Zweifel realistischer als ein ganzer Tag außer Haus.
Der Aufbau von Wissen lebt bei uns auch vom direkten Austausch. Wer nicht weiterkommt, bleibt damit nicht allein. Schließlich soll die Lösung einer Aufgabe nicht davon abhängen, ob gerade die passende Person greifbar ist.
Hier kommt unser Wiki ins Spiel, zu dem wir übrigens auch eine Podcast-Folge aufgenommen haben. Wie schreibe ich einen guten Blogbeitrag? Worauf muss ich bei der Angebotserstellung achten? Wer kann mir beim Quartalsreporting helfen? Oder welche Frage sollte ich beim Start einer Zusammenarbeit unbedingt stellen? In unserem zentralen Wissensspeicher halten wir die Antworten so fest, dass alle sie jederzeit abrufen können. Denn je souveräner Menschen in ihrer Rolle werden, desto verlässlicher wird auch die Qualität im Projekt.
Die Dokumentation von Routinen kostet am Anfang Zeit, spart sie später jedoch wieder ein – speziell im Onboarding, wenn Grundlagen nicht immer auf Abruf ausführlich erklärt werden können und zugleich unverzichtbar sind, um Neuzugänge zum selbstständigen Arbeiten zu befähigen. In eine ähnliche Richtung zielt unser Trainee-Programm, das Raum für Fragen, Feedback und praktische Übung bietet. Das Ziel: Wer von Anfang an Orientierung findet, kann früher Verantwortung übernehmen und mitgestalten.
Ob nun als Anstoß aus einem Gespräch, Reaktion auf eine Kundenanfrage oder weil sich Anforderungen im Markt verändern: Weiterbildung ist bei Wake up mal geplant, mal spontan. Mal Dienstreise, mal Link. Aber nie rein dekorativ oder Selbstzweck.
Am Ende geht es nicht darum, möglichst viele Zertifikate an die Wand zu hängen, sondern aus Neugier Erkenntnisse zu machen, die wir in Beratung übersetzen, auf Projekte übertragen und in Teamwissen überführen – also dorthin, wo sowohl Mitarbeitende als auch Kunden tatsächlich etwas davon haben. Wer mit uns arbeitet oder Teil des Teams wird, trifft auf diesen Anspruch: Wir bleiben dran, prüfen, was relevant ist, und ziehen daraus praktische Schlüsse.
Wake up Communications ist eine PR-, Social-Media- und Strategie-Agentur in Düsseldorf.
Wir entwickeln Kommunikationsstrategien, Kampagnen und Inhalte, die Marken sichtbar
machen – lokal, national und international.
Wir betreuen Unternehmen aus dem B2B- und B2C-Bereich – von Food und Handel über
Messen bis zur Spezialchemie. Unser Standort in Düsseldorf verbindet uns eng mit
Kund:innen aus ganz NRW und Deutschland.
Wir sind eine inhabergeführte Agentur mit flachen Hierarchien und direkter Kommunikation.
Unsere Kund:innen profitieren von strategischem Denken, kreativer Umsetzung und einem
partnerschaftlichen Miteinander
Wir starten immer mit einer klaren Strategie, definieren Ziele und Maßnahmen und setzen
sie passgenau um. Je nach Budget lassen sich Leistungen im Verlauf flexibel anpassen oder
erweitern.
Sobald Ziel, Umfang und Budget abgestimmt sind, können wir kurzfristig loslegen – meist
innerhalb weniger Wochen.
Nein. Wir übernehmen Projekte komplett oder arbeiten Hand in Hand mit euren internen
Teams – effizient, abgestimmt und transparent.
Wir definieren KPIs gemeinsam und liefern regelmäßige Reportings. So sind Reichweite,
Engagement und PR-Erfolge jederzeit nachvollziehbar.
Ja. Wir führen praxisnahe Workshops zu Social Media, PR und digitaler Kommunikation
durch – auf Wunsch auch direkt bei euch vor Ort in NRW oder online.
Ja – wir setzen KI-Tools gezielt, sinnvoll und effizient ein, wenn sie Prozesse verbessern
oder kreative Arbeit unterstützen. Dabei bleibt die Strategie immer menschlich geführt.
In jedem Projekt habt ihr zwei feste Ansprechpartner:innen. So ist immer jemand erreichbar,
der euer Projekt und die Ziele genau kennt.
Das hängt vom Projekt ab. Wir bieten flexible Modelle – von Einzelprojekten bis zu
langfristiger Kommunikationsbetreuung.
Das hängt von euren Zielen und Kanälen ab. Wir beraten euch transparent und erstellen ein
realistisches Angebot mit klarer Leistungsübersicht.
Ja. Als Düsseldorfer Agentur mit internationalen Kunden setzen wir auch mehrsprachige
Kampagnen in enger Abstimmung mit globalen Teams um.
Wir betreuen LinkedIn, Instagram, TikTok, Facebook und weitere Kanäle – abhängig von
Zielgruppe, Marke und Kommunikationsziel.
Ja – Pressearbeit und Medienkommunikation gehören zu unseren Kernleistungen. Wir
platzieren eure Themen in relevanten Fach- und Publikumsmedien.
Sehr transparent – regelmäßige Updates, klare Reportings und offene Kommunikation
gehören bei uns zum Standard.
Ja – wir entwickeln Markenstrategien, Positionierungen und Storytelling-Konzepte, die euer
Unternehmen authentisch präsentieren.
Content ist der Dreh- und Angelpunkt unserer Arbeit. Wir produzieren Texte, Fotos und
Videos, die eure Marke in Szene setzen – online und offline.
Unsere Kund:innen kommen aus ganz Deutschland – besonders stark sind wir in NRW,
dem Rheinland und Süddeutschland vertreten.
Am besten direkt über das Kontaktformular auf www.wakeup-communications.de, per Mail
oder telefonisch. Wir freuen uns auf neue Projekte aus Düsseldorf, NRW und darüber
hinaus.