• 5. November 2020
  • Alina Wiswedel
Real talk! Unsere Meinung zum Homeoffice

Real talk! Unsere Meinung zum Homeoffice

2020 war und ist das Jahr des Homeoffice! Mit der Ausbreitung des Corona-Virus hatten auch wir uns Anfang des Jahres für die Heimarbeit entschieden, um uns und unsere Mitmenschen zu schützen. Wie sich unser Agenturleben dadurch verändert hat, könnt ihr in der 21. Folge unseres Agenturpodcasts „Kurzer Freitag” nachhören. Als sich die Lage im Sommer wieder etwas entspannt hatte, kamen wir wieder im Wechsel ins Büro: zwei Wochen Homeoffice, zwei Wochen Agenturoffice. Doch wenn ihr diesen Blog-Beitrag lest, hat sich diese Regelung aufgrund der exponentiell steigenden Corona-Fälle schon wieder geändert. Nun sind wir ab sofort wieder alle im Homeoffice!

#TeamBüro oder #TeamHomeoffice?

Nach diesem Jahr können wir uns definitiv als Homeoffice-Experten bezeichnen! Doch Hand aufs Herz: Wie ist unsere Meinung zum Arbeiten in den eigenen vier Wänden? Es ist Zeit für eine kleine Feedbackrunde! Wir haben unsere Kollegen*innen gefragt: Seid ihr #TeamBüro oder #TeamHomeoffice und wie geht es euch damit?

Nadja

#Team Büro – ganz eindeutig. Zu Hause lasse ich mich immer schnell ablenken und habe zudem keinen richtigen Arbeitsplatz. Im Büro sehe ich vor allem die Vorteile im schnellen Austausch, der vorhandenen Infrastruktur sowie einer besseren Zusammengehörigkeit. Nicht zu vergessen die Ginbar und unsere süßen Agenturhunde. Außerdem habe ich den Eindruck, dass die Kreativität im Büro stärker gefördert wird als im Homeoffice. Dafür ist es im Büro lauter, wodurch sich die Kollegen*innen teilweise weniger konzentrieren und schneller abgelenkt werden können. Dem kann man allerdings mit gegenseitiger Rücksichtnahme und dem Tragen von Kopfhörern entgegenwirken. Zusätzlich kann das Büro auch dauerhaft etwas geringer besetzt werden. Generell würde ich mir für die Zukunft wünschen, dass die Kollegen*innen mir in regelmäßigen Abständen Feedback geben, woran sie gerade arbeiten, wo sie Probleme haben und was gut läuft. Dieser Austausch kommt im Homeoffice oft zu kurz.

Sabrina

Ich bin #TeamHomeoffice. Warum? Länger schlafen, eine Stunde Mittagspause mit Hund am Rhein, im Sommer Balkon-Office, im Winter Kuscheldecken-Flauschsocken-Office, Stille. Für mich ist der einzige Nachteil der fehlende zweite Bildschirm. Aber diese Herausforderung lässt sich schnell beheben.

Jule

Ich bin eine der wenigen Vertreter*innen von #TeamBüro und stehe auch dazu. Für mich persönlich ist es viel angenehmer, ins Büro zu fahren und alle um mich herum zu haben. Natürlich nur in Zeiten, in denen das auch möglich und sinnvoll ist. Schnellere Absprachen sind machbar und spontane Brainstormings können viel bewirken. Ich bekomme direkt eine Antwort und werde durch das Warten auf eine Reaktion über ein Chatprogramm im Homeoffice nicht aus dem Workflow gerissen. Im Büro ist es viel einfacher, zu erfahren, wie der aktuelle Stand der verschiedenen Projekte ist und wie es den Kollegen*innen geht. Außerdem ist bei Feierabend auch räumlich gesehen wirklich Feierabend. Der Nachteil im Büro ist natürlich der vorhandene Arbeitsweg, also Freizeit die Arbeitnehmer*innen in der Bahn oder im Auto verbringen. Doch auch wenn Video-Meetings im Homeoffice viel abdecken, geht der spontane Austausch verloren. Mein Tipp zum Arbeiten im Homeoffice: Richtet euch den Arbeitsplatz so ein, dass ihr nach der Arbeitszeit auch einen Abschluss findet. Für unsere Mental Health ist das ein absolutes Muss.

Alina

Alles hat seine Vor- und Nachteile, aber ich zähle mich definitiv zu #TeamHomeoffice. Abgesehen von meinen zwei Katern, die mir beim Arbeiten im Eigenheim Gesellschaft leisten, kann ich mich im Homeoffice besser konzentrieren und arbeite dadurch effizienter. Außerdem kann ich in meiner Pause zu Hause kochen, esse damit meistens gesünder und kann mich auch mal für 20 Minuten für einen kurzen Mittagsschlaf auf die Couch legen. Und fast hätte ich's vergessen: Jogginhose und Kuschelsocken machen das Homeoffice noch bequemer. Was im Homeoffice natürlich etwas leidet, ist der Kontakt zu den Kollegen*innen. Auch wenn wir uns über Zoom oder Slack austauschen, ersetzt das natürlich nicht den persönlichen Austausch im Büro. Dem könnte man aber mit einer kleinen Zoom-Kaffeepause oder einem Zoom-Feierabendbier entgegensteuern.  

Nora

Ich bin #TeamBeides, weil eine Mischung perfekt ist, man Abwechslung hat und von allen Vorteilen beider Varianten profitieren kann. Schön wäre es, wenn jede*r mindestens einen Tag pro Woche vom Homeoffice aus arbeiten könnte. Dann hat man das Beste aus beiden Welten. Homeoffice ist für mich angenehm, weil ich mir den Arbeitswege spare und von meinem Sessel aus arbeiten kann. Ein Arbeitstag im Büro macht hingegen oftmals mehr Spaß, weil man ab und zu mit seinen Kollegen quatschen kann und eine schönere Arbeitsatmosphäre herrscht.

Simon

Ich bin klar #TeamHomeoffice, aber auch mit gemischten Gefühlen. Vorteile sind ganz klar der extrem kurze Arbeitsweg vom Bett zum Schreibtisch bzw. Couch, die Ruhe, meine Katzen, meine Frau (einfach, dass sie in der Nähe ist, ist schön) und alle anderen Annehmlichkeiten, die die eigenen vier Wände mit sich bringen. Der große Nachteil: Man sieht seine Kollegen*innen zu wenig, wodurch der Zusammenhalt und das generelle Wir-Gefühl leidet. Das können auch berufliche Zoom-Meetings nur bedingt ersetzen. Daher wäre dauerhaftes Homeoffice wohl eher nichts für mich. Dazu kommt natürlich, dass man bestimmte Dinge ohnehin im Büro erledigen oder auch mal zum Kunden fahren muss. Die fehlende Nähe könnte man durch private Feierabend-Zooms kompensieren, bei denen es mal nicht um die Arbeit geht. Denn durch Homeoffice bleibt ja eben nicht die Arbeit, sondern das Soziale auf der Strecke.

Olivia

Mein Herz schlägt für #TeamBüro. Das hat diverse Gründe. Einmal spare ich durch das Arbeiten von zu Hause aus nicht unbedingt mehr Zeit für den Arbeitsweg, weil ich mit dem Fahrrad nur 15 Minuten ins Büro brauche. Doch im Homeoffice fehlen mir diese täglichen 30 Minuten Bewegung definitiv! Dann kommt die Schnelligkeit des Internets dazu und die Einrichtung meines Arbeitsplatzes hinsichtlich der Ergonomie: Beides ist in der Agentur besser. Ich merke im Homeoffice generell, dass ich seltener aufstehe und meinen Platz verlasse, was meiner Rückengesundheit nicht gerade förderlich ist. Zudem wohne ich alleine und vermisse einfach den persönlichen Austausch und die Witzchen zwischendurch mit meinen Kollegen*innen, die Zoom nicht ersetzen kann! Und bei mir zu Hause gibt es keine süßen Agenturhunde: Zusätzliches Minus! Im Homeoffice verbringe ich meine Mittagspause leider meistens vor dem Bildschirm. An dieser Stelle muss ich aber zugeben, dass ich summa summarum gesünder esse, weil ich Zeit habe, in meiner Pause eben in den Supermarkt zu huschen und mir etwas schönes zu kochen – auch sind die Naschereien von einem unserer Kunden weit entfernt und verführen mich nicht! :D Deshalb wäre ich, langfristig gesehen, mit ein paar Tagen Homeoffice im Monat glücklich.

Chrissy

Ich bin definitiv #TeamIrgendwoDazwischen: Ich finde es schwer, pauschal zu sagen, ob ich Homeoffice dem Büro vorziehe oder ob es genau andersrum ist. Natürlich ist meine Konzentration im Homeoffice größer als im trubeligen Agenturalltag. Mein Arbeitstag besteht allerdings nicht nur aus Tätigkeiten, auf die ich mich stundenlang fokussieren muss. Natürlich schaffe ich auch meist mehr Aufgaben an einem Tag zu Hause, doch das ist ehrlicherweise nicht immer so. Denn wenn ich gerade ein Thema oder Projekt bearbeite, das viel teaminterne Abstimmung erfordert, ist die Koordination deutlich schwieriger und Wartezeiten bleiben nicht aus. Spannenderweise fehlt mir aber das Team weniger als ich dachte, weil ich mich – statt im kurzen Gespräch beim Kaffee in der Küche zwischendurch – im Homeoffice noch viel stärker, individueller und persönlicher telefonisch oder via Videokonferenz mit meinen Kollegen*innen austausche. Trotzdem denke ich, dass Aspekte wie Teamzusammenhalt oder Personalentwicklung im Homeoffice schnell untergehen, aber unbedingt mitgedacht werden sollten, damit nicht irgendwann der Spirit verloren geht. Dieser hat zumindest für mich auch einen großen Anteil daran, dass ich Spaß an meiner Arbeit habe. Obwohl ich die Vorzüge von Homeoffice also sehr zu schätzen weiß, bin ich davon als dauerhafter Lösung (noch) kein Fan. Vielmehr finde ich, dass es ein situationsbedingt sinnvolles Tool ist, z. B. um in stressigen Phasen konzentrierter bleiben zu können oder in einer Pandemie für Sicherheit zu sorgen. Aber gerade weil aktuell in Sachen Homeoffice Learning by Doing angesagt ist, kann meine Meinung auch ganz schnell ganz anders aussehen. Schließlich haben wir es selbst in der Hand, Vorbildmodelle für genau die Baustellen zu schaffen, über die wir anfangs noch gestolpert sind.

Julian

Auch wenn sich in den letzten Monaten meine Einstellung bezüglich Homeoffice in Teilen geändert hat, würde ich mich nach wie vor dem #TeamBüro anschließen. Ich persönlich bin vor Ort in unserer Agentur einfach produktiver und kann mich besser auf meine Aufgaben konzentrieren. Natürlich bietet aber auch das Homeoffice einige Vorteile, wie beispielsweise den wegfallenden Arbeitsweg oder die Möglichkeit, sein Arbeitsumfeld individuell zu gestalten. Und Dank regelmäßiger Zoom-Meetings kommt auch der Kontakt zu den Kollegen*innen nicht zu kurz. Deshalb denke ich, dass unser aktuelles Vorgehen – also ein Wechselmodell zwischen Präsenz vor Ort und Homeoffice – einen guten Kompromiss darstellt, #TeamWork sozusagen.

Jana

#TeamHomeoffice! Kein Stau und kein langer Arbeitsweg. Wenn ich ins Büro fahre, erstelle ich zu Anfang der Woche einen Essensplan, um Zeit und Geld zu sparen. Im Homeoffice fällt das allerdings weg, wodurch ich mit dem entfallenden Arbeitsweg zwei Stunden mehr zur Verfügung habe. Darüber hinaus habe auch ich Katzen zu Hause und wie lässt es sich besser arbeiten, als mit einer Katze auf dem Schoß? Ein Nachteil vom Homeoffice: Man ist selbst für sich verantwortlich und muss viel Disziplin an den Tag bringen, um sich Zuhause nicht ablenken zu lassen. Das könnte man allerdings durch das Einrichten eines richtigen Arbeitsplatzes lösen. Signalisiert zudem eurem Umfeld, dass ihr gerade arbeitet und verhindert damit Störfaktoren von außen.

Tina

#TeamBüro! Zum einen wegen der besseren Kommunikation. Die Tools können noch so gut sein, aber wenn man zusammen im Büro sitzt, läuft der Austausch wesentlich flüssiger und entspannter. Die Zeit mit meinen wundervollen Kollegen*innen ist also ein großer Pluspunkt! Zum anderen fördert das Arbeiten im Büro den kreativen Austausch. Man bringt sich gegenseitig weiter, es entstehen schneller neue Ideen und es macht mehr Spaß. Ein Nachteil ist jedoch der Weg zur Arbeit und das damit verbundene frühere Aufstehen. Ihr seht, unsere Meinungen zum Homeoffice bzw. zum Arbeiten im Büro sind mitunter sehr unterschiedlich. Solltet ihr noch Tipps für die Heimarbeit brauchen, hört euch unbedingt unsere Podcast-Folge mit Nadja und Dennis an. Darüber hinaus geben wir euch auch auf unseren Social-Media-Kanälen Einblicke in unser Agenturleben und wie wir mit dem Thema „Homeoffice” umgehen. Also schaut dort gerne mal vorbei! Wie steht ihr zum „Homeoffice”? Schreibt uns gerne eure Meinung auf unseren Social-Media-Kanälen. Wir freuen uns auf euren Input!
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