• 27. August 2019
  • Mandy Rilke
Die Kunst des Schreibens Blog

Die Kunst des Schreibens

How To: Pressetexte

  Texten ist nicht immer gleich Texten. Ein Autor kann perfekte Postingtexte für Social-Media-Kanäle schreiben, mit einem Blogbeitrag allerdings völlig überfordert sein. Nochmal anders sieht es bei Pressetexten aus. Und obwohl man ein gewisses Fünkchen Talent und Leidenschaft für das geschriebene Wort nicht lernen kann, gibt es doch einige Tipps, die das Schreiben von Pressemitteilungen erleichtern können.  

First things first – Don’t forget the plug

  Hier bei Wake up Communications gibt es fast nichts, was wir nicht schreiben. Social-Media-Texte sind unser täglich Brot, aber für Kunden wie zum Beispiel die Initiative Lebensmitteldose oder die EGV AG schreiben wir auch regelmäßig Pressetexte. Die Anforderungen beider Formate sind völlig verschieden. Während Social Media die Leser insbesondere unterhalten und bei der Stange halten soll, müssen Pressetexte an erster Stelle nur eines: informieren. Ein aktueller Aufhänger, bestenfalls mit hohem Nachrichtenwert, ist deshalb unabdingbar für einen erfolgreichen Pressetext. Sei es die Entwicklung eines neuen Produkts, besonders positive Geschäftszahlen oder Neuerungen in der Unternehmenskultur: Die Nachricht als solche ist genauso wichtig wie der neutrale Ton. Diese Nachricht sollte möglichst früh im Text platziert werden; im besten Fall bereits in der Überschrift oder spätestens im Teaser. Denn sie ist der rote Faden des Textes.  

Don’t stay too positive – Choose neutral instead

  Absolute Vorsicht ist geboten bei zu werblichen Formulierungen sowie Superlativen. Ein erfolgreicher Pressetext sollte in einem journalistischen Medium veröffentlicht werden und die oberste Regel bei Journalisten ist neutrale, also emotionslose Berichterstattung. Übertrieben kommerzielle Texte fallen zu sehr aus der Reihe und werden deshalb häufig gar nicht erst abgedruckt. Wenn aber dennoch die eine oder andere Emotion vermittelt werden soll, bietet es sich an, Zitate einzubauen, etwa vom Geschäftsführer oder Pressesprecher. So wird der Text nicht nur persönlicher, sondern auch besser lesbar.  

Don’t neglect the target group

  Unser Kundenstamm bei Wake up Communications könnte kaum vielseitiger ein. Deshalb kennen wir uns bestens mit den Unterschieden zwischen B2B- und B2C-Kommunikation aus. Und dieses Wissen hilft uns, das Medium, in dem wir unsere Pressemitteilung platzieren wollen, besser zu verstehen. Was zum Beispiel für die Fachpresse echten Nachrichtenwert hat, wäre in der Regionalpresse vielleicht ohne unser Zutun gar nicht erwähnt worden. Der Aufhänger sollte also zur Zielgruppe passen, aber auch die Sprache sollte selbstverständlich dem gewohnten Ton des Mediums entsprechen.  

Don’t prioritise content over language – and vice versa

  Wake up Communications_Pressetexte_27082019_2Für unsere Kunden hauen wir täglich in die Tasten und erstellen professionelle Pressetexte :-) Der Inhalt einer Pressemitteilung ist ebenso wichtig für ihren Erfolg wie die sprachliche Umsetzung. Vergesst Floskeln und Anglizismen, über Bord mit komplexen, ellenlangen Satzkonstruktionen und wilden Passivsätzen, denn let’s be honest, einfache und straightforward geschriebene Texte werden mit viel mehr fun und Begeisterung von den Lesern angenommen, right? Unser Gehirn verarbeitet Aktivsätze nicht nur viel schneller, sondern sie sorgen außerdem dafür, dass das Unternehmen als Akteur einer Nachricht positioniert wird und nicht nur ein passiver Beteiligter ist.    

Ein Beispiel:

Heute wird am Rheinufer Müll von der Düsseldorfer Agentur Wake up Communications gesammelt. Die Düsseldorfer Agentur Wake up Communications sammelt heute Müll am Rheinufer.   Inhaltlich sagen beide Sätze dasselbe aus. Beispiel 1 stellt allerdings die Aktion in den Vordergrund und Wake up Communications wirkt eher wie zufällig beteiligt, während wir in Beispiel 2 die treibende Kraft sind. Ihr seht: Der richtige Aufbau, angemessene Sprache und ein ordentlicher Nachrichtenwert sind entscheidend für den Erfolg eines Pressetextes.  

Welche Erfahrungen habt ihr schon mit dem Schreiben für journalistische Medien gemacht? Habt ihr noch Geheimtipps? Erzählt es uns auf Social Media!

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