- 15. November 2023
- Max Seyring
Wir waren die Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Eis-Kampagne 2023 für Lambertz. Eine Aufgabe, die mehr als nur süß war.
Social Media erfordert schnelle Reaktionen auf Anfragen
Mehrere Menschen zeigten Vergiftungserscheinungen und wollten schnell Hilfe und Rat. Der Tonfall wurde hier im Laufe des Tages wirklich rüde, denn wir haben für multiple Persönlichkeiten in unserer Community gesorgt: Angefangen mit Umweltaktivisten, über verzweifelte Verbraucher und Gewinnspielmuttis bis hin zu Homophoben und Aluhutträgern war alles dabei!
Jeder Community Manger kennt sie: die Gewinnspielmuttis
Jeder hatte seine eigene Agenda und wollte seine Punkte – mal mehr oder weniger sachlich – anbringen. Gefühlsecht sollte es sein und das war es auch.
Haters gonna hate und darum war uns keine Beleidigung zu blödsinnig!
Chuck Norris wüsste Rat
Dies hatten wir nicht vorgegeben, aber es zeigte sich, dass wir eben doch ein Hammer-Team sind. Ruckzuck haben sich die Trainees besprochen und als erstes beschlossen, wer für was zuständig ist. Ich war sehr positiv überrascht, wie schnell und kompetent vor allem die Kommunikation per Telefon und Mail verlief. Alle arbeiteten strukturiert, beantworteten die dringlichsten Fragen zuerst und blieben sachlich, konzentriert und freundlich. Bei Facebook haben wir sie wirklich bombardiert und hier sind auch ein paar Anfragen und Kommentare untergegangen oder verspätet beantwortet worden.
Wir haben sogar Tiere eingebunden und den Hund Schnuffel am vergifteten Produkt verenden lassen. Da hörte dann (auch für die fiktiven Fans) der Spaß auf. Alles was mit Tieren zu tun hat, ist wirklich heikel, und – da war sich die Community einig – hier zeigten die Community Manager nicht genügend Mitgefühl für Schnuffel und seinen Besitzer. Doch insgesamt lief es wirklich rund. Hut ab!
Hund Schnuffel war an unserem vergifteten Produkt gestorben und die Community reagierte geschockt
Kein Training ohne ein Zertifikat, wir sind immerhin in Deutschland
Hier sind ihre Statements zum Tag:
Louisa: Das Krisentraining hat mir gezeigt, dass es sinnvoll ist, eine fiktive Krise durchzuspielen, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, was mich im Ernstfall wirklich erwartet. Schließlich macht auch der reguläre Arbeitsalltag im Krisenfall keine Pause und ganz nebenbei müssen beispielweise Journalisten sowie eine aufgebrachte Community auf Facebook besänftigt werden. Man muss seinen Kopf also überall haben, sich ständig mit seinen Kollegen absprechen und versuchen bei einer noch so großen Krise nicht die Nerven zu verlieren und durchs Telefon zu lächeln.
Dennis: Ich habe einige spannende Neuerungen an mir festgestellt. Zum Beispiel, dass mein Langzeitgedächtnis Ereignisse, die sich am selben Tag abgespielt haben, zu einem großen Moment mit einer übergeordnet assoziierten Emotion zusammenfasst und abspeichert. Daher war das gesamte Krisentraining für mich ein grausam qualvoller Moment. Respekt an alle, die das möglich gemacht haben. Aber grundsätzlich ist für diejenigen, die mich mit Fake-Anrufen geplagt haben, ein ganz besonders warmer Ort in der Hölle reserviert.
Luisa: Der Tag des Krisentrainings war alles, außer ein normaler Arbeitstag! Stressig, aber zum Teil auch amüsant. Man könnte es auch „Teambuilding“ nennen, weil wir eng und gut zusammengearbeitet haben und es auch mussten. Eine Krise kann zusammenschweißen oder auseinandertreiben. In unserem Fall hat es uns zusammengeschweißt. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und viel kommuniziert.
Melanie: Am schlimmsten fand ich den Anfang des ganzen Übels, weil wir zu dem Zeitpunkt noch keinen richtigen Überblick über die Situation hatten und trotzdem von einer Welle an Anfragen via Mail, Telefon und Social Media überflutet wurden. Zu dem Zeitpunkt hatten wir selbst kaum Informationen über das Geschehen und keinen Plan von Zuständigkeiten, mussten aber trotzdem ad hoc reagieren. Das fand ich am schwierigsten.
Simon: Ich habe festgestellt, dass alles mit dem Community Management steht und fällt. Das darf man echt nicht unterschätzen. Da sollte man lieber einen Kollegen mehr dran setzen als einen zu wenig. Da hilft auch die perfekteste Pressemitteilung nicht mehr, wenn die Community online Sturm läuft.
Noch mal vielen Dank an unsere externen Krisenhelfer: Fabian, Marco, Doro, Christine, Wouter, Mike und An! Mit euch macht Pöbeln doppelt so viel Spaß!
Zum Abschluss des Tages waren wir dann alle noch chic essen. So viel erfolgreiche Krisenbewältigung muss ja gefeiert werden.
Nach dem Krisentraining hatten sich alle eine Belohnung verdient
Wie bereitet ihr euch auf Krisen vor? Berichtet uns in den Kommentaren.
Wake up Communications ist eine PR-, Social-Media- und Strategie-Agentur in Düsseldorf.
Wir entwickeln Kommunikationsstrategien, Kampagnen und Inhalte, die Marken sichtbar
machen – lokal, national und international.
Wir betreuen Unternehmen aus dem B2B- und B2C-Bereich – von Food und Handel über
Messen bis zur Spezialchemie. Unser Standort in Düsseldorf verbindet uns eng mit
Kund:innen aus ganz NRW und Deutschland.
Wir sind eine inhabergeführte Agentur mit flachen Hierarchien und direkter Kommunikation.
Unsere Kund:innen profitieren von strategischem Denken, kreativer Umsetzung und einem
partnerschaftlichen Miteinander
Wir starten immer mit einer klaren Strategie, definieren Ziele und Maßnahmen und setzen
sie passgenau um. Je nach Budget lassen sich Leistungen im Verlauf flexibel anpassen oder
erweitern.
Sobald Ziel, Umfang und Budget abgestimmt sind, können wir kurzfristig loslegen – meist
innerhalb weniger Wochen.
Nein. Wir übernehmen Projekte komplett oder arbeiten Hand in Hand mit euren internen
Teams – effizient, abgestimmt und transparent.
Wir definieren KPIs gemeinsam und liefern regelmäßige Reportings. So sind Reichweite,
Engagement und PR-Erfolge jederzeit nachvollziehbar.
Ja. Wir führen praxisnahe Workshops zu Social Media, PR und digitaler Kommunikation
durch – auf Wunsch auch direkt bei euch vor Ort in NRW oder online.
Ja – wir setzen KI-Tools gezielt, sinnvoll und effizient ein, wenn sie Prozesse verbessern
oder kreative Arbeit unterstützen. Dabei bleibt die Strategie immer menschlich geführt.
In jedem Projekt habt ihr zwei feste Ansprechpartner:innen. So ist immer jemand erreichbar,
der euer Projekt und die Ziele genau kennt.
Das hängt vom Projekt ab. Wir bieten flexible Modelle – von Einzelprojekten bis zu
langfristiger Kommunikationsbetreuung.
Das hängt von euren Zielen und Kanälen ab. Wir beraten euch transparent und erstellen ein
realistisches Angebot mit klarer Leistungsübersicht.
Ja. Als Düsseldorfer Agentur mit internationalen Kunden setzen wir auch mehrsprachige
Kampagnen in enger Abstimmung mit globalen Teams um.
Wir betreuen LinkedIn, Instagram, TikTok, Facebook und weitere Kanäle – abhängig von
Zielgruppe, Marke und Kommunikationsziel.
Ja – Pressearbeit und Medienkommunikation gehören zu unseren Kernleistungen. Wir
platzieren eure Themen in relevanten Fach- und Publikumsmedien.
Sehr transparent – regelmäßige Updates, klare Reportings und offene Kommunikation
gehören bei uns zum Standard.
Ja – wir entwickeln Markenstrategien, Positionierungen und Storytelling-Konzepte, die euer
Unternehmen authentisch präsentieren.
Content ist der Dreh- und Angelpunkt unserer Arbeit. Wir produzieren Texte, Fotos und
Videos, die eure Marke in Szene setzen – online und offline.
Unsere Kund:innen kommen aus ganz Deutschland – besonders stark sind wir in NRW,
dem Rheinland und Süddeutschland vertreten.
Am besten direkt über das Kontaktformular auf www.wakeup-communications.de, per Mail
oder telefonisch. Wir freuen uns auf neue Projekte aus Düsseldorf, NRW und darüber
hinaus.