- 24. August 2023
- Louisa Zackel
Wir schauen wir uns beispielhaft drei dieser Apps an, die von der digitalen Community gefeiert wurden und schlussendlich wieder glanzlos verschwunden sind.
CEO-Kommunikation ist ein besonders nahbarer Weg, einem Unternehmen ein Gesicht zu geben. Sie ist ein strategisches Werkzeug für Thought Leadership, Vertrauensaufbau und Employer Branding. Während viele Unternehmen und Marken versuchen, ihre Führungskräfte in Szene zu setzen, scheitern die meisten bereits an den Basics: fehlende Klarheit, austauschbare Botschaften und zu wenig Persönlichkeit.
Aus unserer Arbeit in der CEO-Positionierung wissen wir: Es gibt einige wenige, aber entscheidende Faktoren, die darüber entscheiden, ob CEO-Kommunikation wirklich wirkt. Dies zeigt auch unser Projekt mit Laura Opferkuch, CEO der HOSTA-Group.
Erfolgreiche CEO-Kommunikation beginnt nicht mit Content, sondern mit der Person selbst. Wer nur die Rolle „CEO“ bespielt, bleibt austauschbar. Es geht darum, ein echtes Gefühl für die Persönlichkeit zu entwickeln: Werte, Denkweise, Motivation, aber auch Unsicherheiten und Ecken. Nur so entsteht Kommunikation und eine Wahrnehmung, die nicht konstruiert wirkt, sondern glaubwürdig ist. Ob im persönlichen Gespräch oder durch virtuelle Meetings: Regelmäßiger Austausch zwischen CEO und Agentur ist gerade in der Anfangsphase entscheidend. Hierzu gehört sicherlich auch die Offenheit einer Geschäftsführung, mit der Agentur zu sprechen und Einblicke in die Gedanken und den Alltag zu gewähren.
Und genau aus diesem Verständnis heraus entsteht der nächste entscheidende Schritt: die klare Positionierung. Viele CEO-Profile scheitern daran, dass sie alles gleichzeitig sein wollen. Innovativ, nahbar, visionär, operativ, am Ende bleibt nichts hängen. Deshalb braucht es zu Beginn eine klare strategische Grundlage: Wofür stehe ich als CEO? Welche Themen möchte ich besetzen? Welche Haltung vertrete ich? Was sind meine Werte? Diese Klarheit ist die Basis für jede Form der Kommunikation. So sollten zwei bis drei Schwerpunkte festgelegt werden, auf denen die gesamte Strategie aufgebaut wird. Im späteren Verlauf können sicherlich auch weitere Themen hinzugefügt oder der Fokus verändert werden, doch ein klarer Startpunkt hilft dabei, eine stringente Storyline zu erstellen.
Perfekt inszenierte Kommunikation funktioniert nicht mehr. Was funktioniert, sind echte Geschichten. Herausforderungen, Entscheidungen, Zweifel, genau diese Elemente schaffen Nähe und Relevanz. Gerade persönliche Einblicke geben das, was von außen nicht sichtbar ist. Dass ein*e CEO Entscheidungen trifft, ist allen klar. Doch was steckt hinter diesen Entscheidungen? Genau das sind die Aspekte, die Menschen interessieren und die den Unterschied zwischen informativer Berichterstattung und emotionalem Storytelling machen. Menschen wollen Menschen sehen, keine Rollen. Daher ist es auch ein entscheidender Faktor, die persönliche Geschichte einzubauen. Etwa wie die Person ins Unternehmen und zu der Position kam, was sie vorher gemacht hat oder in welcher Situation die Geschäftsführung übernommen wurde. Hier ist nicht nur die Erfolgsgeschichte spannend, sondern auch Fehlschläge, die den Menschen geformt haben. So erzeugt man Nahbarkeit.
Doch genau diese Offenheit braucht eine klare Grundlage: den Mut zur Haltung. Die meisten Accounts von CEOs bleiben unbestimmt und in ihren Aussagen allgemein, weil sie niemandem „auf die Füße treten“ wollen. So widersprechen sie zwar niemandem, sie bleiben aber auch austauschbar und ohne Wiedererkennungswert. Denn echte Positionierung entsteht nur durch Haltung. Klare Meinungen, klare Werte, klare Entscheidungen. Nur so schaffen CEOs es, dass sie als starke Führungspersönlichkeit wahrgenommen und respektiert werden. Sie müssen in ihren Aussagen nicht direkt polarisieren, aber sie müssen erkennbar sein. Auch wenn von einigen Stellen hin und wieder Gegenwind kommen sollte, besteht eine starke CEO-Positionierung darin, mit diesen anderen Meinungen umzugehen, in den Austausch zu gehen und die eigene Position klar zu stärken. So entsteht eine gewisse Konsistenz, die die Glaubwürdigkeit der Positionierung verstärkt.
Gerade im Mittelstand wird die regionale Wahrnehmung als entscheidender Faktor oft unterschätzt. Eine starke lokale Reputation zahlt direkt auf Vertrauen, Recruiting und Partnerschaften ein und ist somit ein entscheidender Hebel, um die Position von CEOs zu beeinflussen. Das bedeutet konkret: CEOs sollten Präsenz vor Ort zeigen. Zum einen natürlich im Unternehmen selbst, um dort mit den Mitarbeitenden in den Austausch zu gehen. Zum anderen aber auch in der Region, in der das Unternehmen angesiedelt ist. Ob durch einen Besuch der örtlichen Lokale oder bei regionalen Veranstaltungen, wer Präsenz zeigt, wird mit lokaler Verbundenheit belohnt. Auch wohltätige Aktionen, die ein Unternehmen oder sogar die Geschäftsführung persönlich ins Leben ruft oder unterstützt, helfen für die regionale Reputation. Über solche Aktionen berichten dann auch gerne die regionalen Medien, was das Engagement in der Region sichtbar macht. Dies führt dazu, dass auch der Mensch hinter der CEO-Position wahrgenommen wird.

Um diese Sichtbarkeit jedoch nachhaltig zu skalieren, braucht es die richtige Verstärkung: die Verzahnung von PR und Social Media. Einer der größten Hebel liegt in der Kombination beider Bereiche. Ein Medienbeitrag allein verpufft schnell. Erst durch die Verlängerung über LinkedIn oder andere Kanäle entfaltet er seine volle Wirkung.
Gleichzeitig stärkt PR die Glaubwürdigkeit der Social-Media-Präsenz. Die größte Wirkung entsteht immer dann, wenn beide Disziplinen zusammen spielen. Wird beispielsweise ein Interview in einem großen Medium wie dem Handelsblatt oder der WELT veröffentlicht, sollte dies in jedem Fall auch auf Social Media aufgegriffen werden, wie wir es getan haben. Die Insights dieser Beiträge sprechen für sich.
CEO-Kommunikation wirkt dann, wenn sie strategisch aufgebaut ist, konsequent umgesetzt wird und echte Persönlichkeit zeigt. Die Kombination aus klarer Haltung, authentischem Storytelling und der Verzahnung von PR und Social Media schafft Sichtbarkeit, die nachhaltig wirkt.
Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt auch unser eigenes Projekt: Mit der Positionierung von Laura Opferkuch, CEO der Hosta-Group, sind wir auf der Shortlist des Deutschen Preis für Onlinekommunikation (DPOK) in der Kategorie CEO-Communications unter den Top 5 nominiert. Ein starkes Signal dafür, dass es sich auszahlt, diese Prinzipien konsequent umzusetzen.
Ihr wollt noch mehr über unser Projekt mit Laura Opferkuch erfahren? Schaut doch gleich bei unserer Referenz vorbei.
Wake up Communications ist eine PR-, Social-Media- und Strategie-Agentur in Düsseldorf.
Wir entwickeln Kommunikationsstrategien, Kampagnen und Inhalte, die Marken sichtbar
machen – lokal, national und international.
Wir betreuen Unternehmen aus dem B2B- und B2C-Bereich – von Food und Handel über
Messen bis zur Spezialchemie. Unser Standort in Düsseldorf verbindet uns eng mit
Kund:innen aus ganz NRW und Deutschland.
Wir sind eine inhabergeführte Agentur mit flachen Hierarchien und direkter Kommunikation.
Unsere Kund:innen profitieren von strategischem Denken, kreativer Umsetzung und einem
partnerschaftlichen Miteinander
Wir starten immer mit einer klaren Strategie, definieren Ziele und Maßnahmen und setzen
sie passgenau um. Je nach Budget lassen sich Leistungen im Verlauf flexibel anpassen oder
erweitern.
Sobald Ziel, Umfang und Budget abgestimmt sind, können wir kurzfristig loslegen – meist
innerhalb weniger Wochen.
Nein. Wir übernehmen Projekte komplett oder arbeiten Hand in Hand mit euren internen
Teams – effizient, abgestimmt und transparent.
Wir definieren KPIs gemeinsam und liefern regelmäßige Reportings. So sind Reichweite,
Engagement und PR-Erfolge jederzeit nachvollziehbar.
Ja. Wir führen praxisnahe Workshops zu Social Media, PR und digitaler Kommunikation
durch – auf Wunsch auch direkt bei euch vor Ort in NRW oder online.
Ja – wir setzen KI-Tools gezielt, sinnvoll und effizient ein, wenn sie Prozesse verbessern
oder kreative Arbeit unterstützen. Dabei bleibt die Strategie immer menschlich geführt.
In jedem Projekt habt ihr zwei feste Ansprechpartner:innen. So ist immer jemand erreichbar,
der euer Projekt und die Ziele genau kennt.
Das hängt vom Projekt ab. Wir bieten flexible Modelle – von Einzelprojekten bis zu
langfristiger Kommunikationsbetreuung.
Das hängt von euren Zielen und Kanälen ab. Wir beraten euch transparent und erstellen ein
realistisches Angebot mit klarer Leistungsübersicht.
Ja. Als Düsseldorfer Agentur mit internationalen Kunden setzen wir auch mehrsprachige
Kampagnen in enger Abstimmung mit globalen Teams um.
Wir betreuen LinkedIn, Instagram, TikTok, Facebook und weitere Kanäle – abhängig von
Zielgruppe, Marke und Kommunikationsziel.
Ja – Pressearbeit und Medienkommunikation gehören zu unseren Kernleistungen. Wir
platzieren eure Themen in relevanten Fach- und Publikumsmedien.
Sehr transparent – regelmäßige Updates, klare Reportings und offene Kommunikation
gehören bei uns zum Standard.
Ja – wir entwickeln Markenstrategien, Positionierungen und Storytelling-Konzepte, die euer
Unternehmen authentisch präsentieren.
Content ist der Dreh- und Angelpunkt unserer Arbeit. Wir produzieren Texte, Fotos und
Videos, die eure Marke in Szene setzen – online und offline.
Unsere Kund:innen kommen aus ganz Deutschland – besonders stark sind wir in NRW,
dem Rheinland und Süddeutschland vertreten.
Am besten direkt über das Kontaktformular auf www.wakeup-communications.de, per Mail
oder telefonisch. Wir freuen uns auf neue Projekte aus Düsseldorf, NRW und darüber
hinaus.