• 21. September 2020
  • Wake up Redaktion
Wenn der Haussegen schief hängt. 5 Tipps für ein gutes Arbeitsklima

Wenn der Haussegen schief hängt – 5 Tipps für ein gutes Arbeitsklima

Die PR-Abteilung eines Unternehmens oder einer Agentur kümmert sich unter anderem um die positive Außenwahrnehmung einer Marke oder eines Produkts. Das schließt interne Unstimmigkeiten oder zwischen unterschiedlichen Abteilungen aber nicht aus. Man kennt es vermutlich selbst. Dabei geht es doch eigentlich darum sich gegenseitig zu unterstützen. Was wären schließlich die strategischen MitarbeiterInnen ohne die kreativen Köpfe, die die Umsetzung erst vollbringen? Und die ArbeitnehmerInnen, die sich stets als technik-affin beweisen, brauchen ab und an Hilfe wortgewandter TexterInnen? Es ist quasi ein Geben und Nehmen. Wie das Arbeitsklima im Gleichgewicht bleibt, zeigen wir euch im Folgenden.

Wer mit wem?

Zunächst einmal schauen wir uns die Gründe an, warum der Haussegen manchmal schief hängt: permanenter Zeitdruck, ein zu hohes Arbeitspensum bis hin zu wiederkehrender Unstimmigkeiten bezüglich eines Projekts oder einer wichtigen Deadline. Ein gesundes Maß an Sachkonflikten gehört jedoch zum täglichen Workflow dazu, das kennen auch wir. Was aber, wenn sich Unstimmigkeiten zwischen verschiedenen Abteilungen zu chronischen Differenzen entwickeln? Im Rahmen einer Online-Umfrage von news aktuell und Faktenkontor sollten 231 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen diejenigen Abteilungen angeben, mit denen es am häufigsten kracht. Die Ergebnisse machen es deutlich: Zwischen Unternehmenskommunikation und Marketing gibt es die meiste schlechte Stimmung. Dicht gefolgt von Kommunikatoren und der Geschäftsführung, die regelmäßig für Unmut innerhalb des Büros sorgen. Auch die Rechtsabteilung kann mitunter für Streitigkeiten am Arbeitsplatz sorgen: Ein Fünftel der Befragten gaben an, oft mit den JuristInnen des Hauses zu Uneinigkeiten zu neigen. Und auch die Datenschutzabteilung streitet mit den PR-lern.

The question is why?

Schuld an internen Problemen sind oft von vielfältiger Natur: Schlechte Kommunikation (Ja, auch Kommunikations-Profis machen Fehler!), das Durchsetzen des eigenen Kopfes oder das fehlende Verständnis für das Vorgehen anderer Abteilungen. Das wirkt nicht nur kräftezerrend und anstrengend, sondern sorgt viel mehr für schlechte Arbeitsergebnisse, psychische Probleme und Machtkämpfe – und das will niemand! Aber was tun, um die berüchtigte „dicke Luft“ im Arbeitsalltag zu vermeiden?

1. Mensch bleiben

Wir sind alle Menschen, und Menschen machen ab und an Fehler. Deswegen: Miteinander reden, wenn der Kollege aus der Kreation eine falsche Farbe verwendet oder die Projektmanagerin ein unvollständiges Briefing erstellt hat und Verständnis zeigen.

2. Beziehungen stärken

Ja, man befindet sich aktuell in der Arbeitszeit und diese sollte auch effektiv genutzt werden. Nichtsdestotrotz darf und sollte man sich unterhalten und austauschen. Durch einen kurzen Plausch an der Kaffeemaschine (auch über berufliches) kann man seine KollegInnen besser kennenlernen und so gegebenenfalls auch eine Bindung aufbauen.

3. Teambuildings

Teambuildings sind als Maßnahme längst in Unternehmen angekommen und finden immer größere Resonanz. Das Ziel: Vertrauen und die Kommunikation unter den MitarbeiterInnen stärken: Wir sind ein Ganzes und jeder ist ein essentieller Teil davon. Unsere Empfehlung von Wake up Communications: Eine Alpakawanderung mit dem gesamten Team!

4. Kommunizieren

„Communication is key“ – Das Sprichwort wird oft gepriesen und sollte noch öfters Verwendung finden. Über wiederkehrende Konflikte innerhalb einer Agentur oder eines Unternehmens sollte gesprochen werden. Dann können mögliche Gründe und Lösungen für Konflikte gefunden werden.

5. Bonus: Agenturhunde

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Always look on the bright side of (Arbeits-)life

Keine Sorge, die Umfrage zeigt auch einen positiven Umgang unter Abteilungen: Besonders gut verstehen sich demnach die PR-Leute mit KollegInnen aus Produktion, Compliance und Kundenservice. Ebenso herrscht zwischen PR und Business Development gute Stimmung. Die Umfrage ergab übrigens auch, dass mit zunehmendem Alter das Konfliktpotenzial sinkt. Na, dann blicken wir der Zukunft doch positiv entgegen! Unser Resümee: Klar, KollegInnen kann man sich nicht aussuchen und Konflikte gehören zum Leben dazu, aber am Ende des (Arbeits-) Tages ist es sicherlich am produktivsten, wenn alle untereinander mit Verständnis und Kollegialität zusammenarbeiten ... oder mit Alpakas spazieren gehen! Welche Teambuildings habt ihr bereits gemacht? Oder habt ihr vielleicht auch Bürohunde? Dann freuen wir uns nicht nur über einen Kommentar, sondern auch über ein Foto.
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