Erste Studie: So präsentieren sich Food-Marken auf Instagram

Hitschler ist eine der 50 untersuchten Marken

#instafood, #foodpic, #yummy – Lebensmittel, egal ob Speisen oder Getränke, sind längst auf Instagram angekommen. Täglich gibt es Tausende neue Bilder von eifrigen Hobbyfotografen, die zeigen, was bei ihnen auf den Tisch kommt. Aber nicht nur Privatpersonen, sondern auch immer mehr Unternehmen platzieren Bilder ihrer Produkte und Lebensmittel in dem Bildnetzwerk. Zu unseren Kunden zählen wir bereits einige Lebensmittel-Unternehmen und betreuen selbst deren Instagram-Accounts. Daher machte uns die Präsenz von Lebensmittel-Marken bei Instagram neugierig und die Idee zur ersten Studie über „Deutschsprachige Food-Marken auf Instagram“ war geboren.

Drei Monate lang haben wir uns mit den deutschsprachigen Food-Marken auf Instagram auseinandergesetzt. 50 Instagram-Accounts von Lebensmittel-Marken aus dem deutschsprachigen Raum nahmen wir unter die Lupe. Dazu wählten wir Marken aus verschiedenen Segmenten, um einen möglichst breiten Überblick zu bekommen. Unsere Stichprobe deckt die Bereiche Getränke, Süßwaren, Molkereiprodukte, Eis, Getreidewaren, Milchersatz, Gewürze und Tiefkühlkost ab. Unser Ziel: Herausfinden, wie sich die einzelnen Food-Marken auf Instagram präsentieren und mit welcher Intensität und mit welchem Ziel sie dieses soziale Netzwerk nutzen.

Fleißarbeit Datenerhebung

Für die Datenerhebung wählten wir zwei Wege: Zum einen erstellten wir einen Fragebogen, den wir an die Unternehmen schickten. Zum anderen führten wir eine quantitative und qualitative Analyse der ausgewählten Instagram-Accounts durch. Für die Auswertung der Profile haben wir vorab folgende Parameter festgelegt:

  • Allgemeine Zahlen zu den Accounts (Beiträge, Abonnenten, abonnierte Accounts, erstes Posting)
  • Profilinformationen (Profiltext, Profilbild, Verlinkung)
  • Art des Inhalts (Bilder/Videos, Themensetzung)
  • Aufbereitung des Inhalts (Qualität des Inhalts, Hashtags, Bildunterschriften, Vergleich mit Facebook-Inhalten)
  • Kontinuität und Aktualität der Postings
  • Interaktionen (Likes, Kommentare)

Infografik: Das passiert auf den Instagram-Accounts

 

Hashtags, Emojis und noch ganz viel Potenzial

Die Ergebnisse sind zum Teil sehr differenziert zu bewerten. Wir als Kommunikationsprofis wissen, dass der Nutzer immer einen Mehrwert fordert. Diese wichtige Erkenntnis ist jedoch nicht bei allen Marken angekommen, obwohl dies der einzige Weg ist, um Reichweite und Interaktionsrate zu steigern. Thematisch setzen die meisten Marken auf Rezepte und Tipps zu ihren Produkten. Aber auch lustige und besonders kreative Produktbilder erhalten viele Likes der Fans. Auffällig fanden wir den besonderen Erfolg von Getränkemarken und Marken für gesundheitsbewusste Konsumenten. Bei diesen Accounts fanden wir die meisten Follower, die sich auch tatsächlich aktiv mit der Marke auseinandersetzen.

Just Spices setzt auf Emojis zur Profilbeschreibung

Die Postings finden meist in einem 14-tägigen Rhythmus statt. Damit fährt der Großteil der untersuchten Marken auch sehr gut. Einige wenige erfreuen ihre Fans sogar wöchentlich mit ihren Beiträgen. Insgesamt haben wir zwei Trends im Verlauf unserer Auswertung festgestellt. Einige Marken nutzen die Kommentarfunktion unter dem Bild, um ihre Hashtags zu platzieren. Dieses Vorgehen eignet sich besonders beim Einsatz vieler Hashtags, weil die Bildunterschrift nicht so überladen wirkt und das Bild trotzdem über viele Hashtags gefunden wird. Der andere Trend sind Emojis. Die Marken benutzen sie in den Profiltexten, in den Bildunterschriften und Kommentaren, und sogar als Hashtags werden die kleinen Symbole eingesetzt.

Unser Fazit

Insgesamt haben wir einige Marken gefunden, die mit wirklich tollen Accounts vertreten sind, wie etwa True Fruits oder auch Just Spices. Hier ist eindeutig zu erkennen, wie viel Zeit und Mühe in den einzelnen Profilen steckt. Leider gibt es aber immer noch Markenauftritte mit großem Verbesserungspotenzial.

Wir haben hier nur einen kleinen Ausschnitt unserer Ergebnisse zusammengefasst. Die vollständige Studie könnt ihr hier kostenlos herunterladen.

Wir benutzen das Shariff-Plugin anstelle von üblichen Share-Buttons. Dadurch sind eure Daten geschützt und euer Surf-Verhalten wird nicht getrackt – bye bye, digitaler Fußabdruck. Eine Datenübertragung zum sozialen Netzwerk findet erst dann statt, wenn ihr aktiv den jeweiligen Share-Button drückt. Ihr könnt also sharen, liken und tweeten so viel ihr wollt – mehr Informationen erhält das jeweilige soziale Netzwerk nicht.

Ein Gedanke zu „Erste Studie: So präsentieren sich Food-Marken auf Instagram

  1. Pingback: Edeka is(s)t bei Instagram – Wie wichtig ist visuelle Kommunikation? | pr_fundsachen

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