9 Tipps für den perfekten Pitch

Wie kann man als Agentur positiv herausstechen?

Wie kann man als Agentur positiv herausstechen?

Wenn ihr zum Pitch eingeladen wurdet, habt ihr schon viel richtig gemacht. Ihr habt euch bereits mit dem Unternehmen beschäftigt und habt vermutlich die passenden Kernkompetenzen. Diese gilt es nun zu beweisen. Schließlich ist der Pitch eine große Chance, einen wichtigen Kunden für sich zu gewinnen. Wir geben 9 Tipps für den perfekten Pitch.

1. Fragen, die ihr euch vorher unbedingt stellen solltet

Um wirklich zu überzeugen, müsst ihr viel Zeit in die Pitchvorbereitung investieren. Und Zeit ist Geld. Deshalb ist es wichtig, sich vorher diese Fragen zu stellen, um herauszufinden, ob eine Teilnahme wirklich sinnvoll ist:
Warum sucht das Unternehmen eine (neue) Agentur? Sucht das Unternehmen einen dauerhaften Partner oder nur eine Idee? Wie viele Mitbewerber gibt es und wie stehen die eigenen Chancen? Und schließlich: Ist das Unternehmen ein attraktiver potenzieller Kunde?

2. Über das Briefing hinaus recherchieren

Selbst ein ausführliches Briefing ist immer „nur“ die Grundlage für Dialog und Rückfragen. Die Unterlagen sind aus Unternehmenssicht zusammengestellt und dadurch einseitig. Das bedeutet: Hartnäckig die nötigen Informationen einfordern und Recherche, Recherche, Recherche!

3. Aus der Sicht des Unternehmens denken

Blick des Unternehmens, Waffen der Agentur

Blick des Unternehmens, Waffen der Agentur

Neben der Faktenrecherche müsst ihr herausfinden, was das Unternehmen beschäftigt und welche Herausforderungen es gibt. Im Pitch müsst ihr zeigen, dass ihr die aktuelle Lage der Branche sowie die Situation des Unternehmens versteht und mit ihr umzugehen wisst.

Pro-Tipp: Um die eigene Kompetenz zu demonstrieren, könnt ihr schon vor dem Pitchtermin interessante und relevante Artikel oder Neuigkeiten per Mail an den Ansprechpartner schicken. Das zeigt, dass ihr als proaktiver und kompetenter Berater stets mitdenkt und auf dem aktuellen Stand seid. Außerdem sorgt ihr dafür, dass euer Agenturname in den Köpfen bleibt.

4. Strategie: Die Marke(n) wirklich verstehen

Ein wichtiges Kriterium ist, dass ihr die Marke(n) versteht und folgende Fragen beantworten könnt:
Wie ist der Charakter der Marke? Für welche Werte steht sie und was soll durch die Kommunikation vermittelt werden? Wie ist die genaue Positionierung? Wer ist die Zielgruppe? Welche konkreten Ziele gibt es und in welchem Zeitrahmen sollen diese erreicht werden?
Die weitere Arbeit muss auf die Antworten auf diese Fragen aufbauen.

5. Kreation: Einzigartige Ideen und Inhalte liefern

Die Kreation von Ideen und Inhalten ist einer der Parts, in denen ihr die Individualität eurer Agentur herausstellen und euch von den Mitbewerbern absetzen könnt. Ihr müsst geschickt eigene clevere Inhalte entwickeln, die bezüglich Thema, Visualisierung und Stil die Markenwerte widerspiegeln und gleichzeitig einen interessanten Twist haben, den keine andere Agentur liefern kann. Eine überraschende Idee, die das Unternehmen unbedingt umsetzen will, ist bei der Entscheidung für eine Agentur oft das entscheidende Zünglein an der Waage.

6. Ideen miteinander verknüpfen

Im Bündel sehen Luftballons viel bunter aus als alleine

Im Bündel sehen Luftballons viel bunter aus als alleine

Eine Idee sollte zwar immer für sich alleine stehen können; wirklich bedeutend wird sie aber erst, wenn ihr sie mit weiteren Ideen verknüpft und Teil von etwas Größerem macht. Zum Beispiel durch die Verknüpfung verschiedener Kategorien wie Event und Online-Aktion sowie durch die Kommunikation über mehrere Kanäle – online und offline.

7. Sinnvoll mit Monitoring- und Reporting-Tools arbeiten

Das Unternehmen erwartet einen starken Partner, der ihm den Rücken stärkt und dabei hilft, das Budget zu rechtfertigen. Ihr solltet also ein sinnvolles System aufzeigen, mit dem ihr Erfolge effizient messen könnt.

8. Ansprechend präsentieren

Es muss nicht immer Powerpoint sein. Eine ausgefallene (aber trotzdem sinnvolle!) Präsentationsform lässt eure Agentur positiv herausstechen. Als Faustregel bei jeder Präsentation gilt aber: Kurz, prägnant und auf den Punkt. Wenig Text, egal ob geschrieben oder gesprochen, denn sonst hört keiner mehr zu!

9. Wer kommt mit?

Farbe bekennen und Charakter zeigen! Letztendlich entscheidet sich das Unternehmen nicht nur für eine Agentur, sondern für die Menschen, die dahinter stehen.

Farbe bekennen und Charakter zeigen! Letztendlich entscheidet sich das Unternehmen nicht nur für eine Agentur, sondern für die Menschen, die dahinter stehen.

Nie mehr als vier Personen. Das Team sollte aus denjenigen bestehen, die den Pitch erarbeitet haben und das Unternehmen schließlich auch betreuen werden. So kennt das Unternehmen die Ansprechpartner in der Agentur und andersherum. Am besten sollte jedes Mitglied eine Rolle und einen bestimmten Teil haben, den es verantwortet.
Die Chemie zwischen Unternehmen und Agentur ist ein wichtiges Entscheidungskriterium – ihr müsst schließlich miteinander arbeiten können.

In dem Sinne: Viel Erfolg beim nächsten Pitch (außer wir sind auch dabei)!

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Bilder: Gratisography

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